Eine Symbiose aus Funk und Internet

 

Es gibt verschiedene Gründe, Funkgeräte durch die Zusammenschaltung mit dem Internet sinnvoll zu ergänzen. Beispielsweise folgende Szenarien stellen den gebräuchlichen Umgang in dieser Weise gut dar:

 

  • Talfunkstationen möchten mit Stationen eines anderen Tales von ihrer Position aus mit ihrer Ausrüstung Verbindung aufnehmen, oder die Infrastruktur oder geografische Gegebenheit allgemein lassen Funkverbindungen nicht zu.
  • Die wohnliche oder persönliche Situation lässt den Aufbau von Antennen nicht oder nur eingeschränkt zu.
  • Ein Funker verlässt durch Umzug den Funkbereich der angestammten Funk-Runde.
  • Der Funkverkehr (über Kurzwelle) wird durch Störungen in der Atmosphäre beeinträchtigt.
  • Es treten Reflexionen an ionisierten Schichten der Atmosphäre auf, die zu Störungen im lokalen Funkverkehr führen.
  • Industrielle oder kommerzielle Nutzung verursacht Störungen im Funk Band (bspw. VDSL-Vectoring, medizinische Geräte, industrielle Messgeräte).
  • Geräte, wie elektrische Maschinen, Netzgeräte und andere Umrichter (in bspw. LEDs oder Solaranlagen), Motoren etc. stören den Funkbetrieb durch elektrische Einstrahlung.

 

Um trotz solch artiger Beeinträchtigungen des Funkvergnügens in der Lage zu sein, ungestört Funk weiterhin zu betreiben bieten sich Relais-Stationen, Repeater oder Gateways an. Stationen, die an guten Standorten aufgestellt leicht zu erreichen sind, ermöglichen die Verbindung zweier Funkstellen, wenn es eine der oben beschriebenen Szenarien oder ähnliches sonst nicht zuließe.

 Ilustration 001 - Kapitel 1 - von Sylvia Wutzke für Gateway-Oldenburg.de